Die Bildungsaktivist*innen (AT)
Dokumentarfilm / 90min.

Inhalt:
Ein Jahr nach Ende Corona-Lockdowns werden die gewaltigen Herausforderungen in unserem Bildungssystem deutlich. Schmerz, Entfremdung und Zukunftsängste bei den Schüler:innen, akuter Lehrer:innenmangel, Bulimie-Lernen, obwohl es der Lehrplan so gar nicht vorsieht. Die eigentlichen Zukunftsherausforderungen nur bedingt auf dem Schirm? Die Stimmen nehmen stark zu, die von einem Bildungsfiasko sprechen! In dem Dokumentarfilm begleiten wir Bildungsaktivist:innen, bei ihrem Kampf für ein anderes Schulsystem. Über sie will der Film der Frage nachgehen, welche Anforderungen das 21. Jahrhundert an unser jetziges Schulsystem stellt. Dafür sind sie in verschiedenen Initiativen aktiv, kooperieren mit staatlichen Initiativen oder handeln in deren Auftrag.
Der Dokumentarfilm versteht sich dabei als Impulsgeber, um die scheinbar unversöhnlichen Perspektiven inder Bildungsdebatte zusammenzubringen. Der Film wird unweigerlich zu einem eigenen Kompendium, um zu verstehen, wie ein altes System sich den heutigen und zukünftigen Gegebenheiten anpassen kann oder eben nicht.
Förderung:




Bureaucracy (M)ill – Waiting for decisions (AT)
Dokumentarfilm / 90 min.

Der Dokumentarfilm „Bureaucracy (M)ill – Waitung for decisions (AT)“ hinterfragt am Beispiel des vermeintlichen Skandals an der Bremer Ausländerbehörde im Jahr 2019 die aktuellen strukturellen Missstände in der deutschen Asylpolitik. Er stellt ausgewählte Biografien von betroffenen Asylsuchenden vor, vermittelt einen Einblick in den Arbeitsalltag von Sozialarbeiterinnen und thematisiert zugleich die individuelle und gesellschaftliche Ohnmacht für eine gerechte, faire und transparente Asylpolitik einzutreten. Das verbindende Element aller Beteiligten ist das Warten auf notwendige Dokumente der Ausbildungs- und Arbeitserlaubnis, der Bewilligung eines Sprachkurses oder der Gewährung des Aufenthaltstitels. Durch einen Beamten in der Behörde ausgestellt, hat das Dokument für Asylsuchende unmittelbare Konsequenzen und entscheidet über Inklusion oder Exklusion je nach Herkunft. Für Sozialarbeiterinnen in der Migrationsarbeit sind die Papiere Grundlage ihrer täglichen Arbeit mit den Betroffenen. Sie sind Diejenigen, die Ungerechtigkeiten des Systems erkennen und zugleich gegenüber ihren Klientinnen moderieren müssen. Ihre Arbeit oftmals mit ins Private nehmen. Jenes Papier der behördlichen Signaturen, das zugleich den politischen Minimalkonsens sowie die öffentliche Haltung zur Asylpolitik in Deutschland wiedergibt.


