Work in Progress

Eigentlich könnten wir alles ändern

Dokumentarfilm / 82min.

Inhalt:

Der Dokumentarfilm begleitet Schüler:innen, Pädagog:innen und Bildungsaktivist:innen, die sich nicht länger mit einem Bildungssystem abfinden wollen, das viele als überholt erleben. Junge Menschen berichten von Leistungsdruck, Ohnmacht und dem Gefühl, nicht gehört zu werden. Währenddessen arbeiten Bildungsaktivist:innen wie Margret Rasfeld, Otto Herz und die Schulleiterin Maxi Hess seit Jahrzehnten für eine Schule, die Selbstwirksamkeit, Verantwortung und demokratische Teilhabe fördert.

Ihre Biografien, Erfahrungen, Visionen und Zweifel verweben sich unweigerlich mit den Geschichten einer jungen Generation, die beginnt, ihre Stimme zu erheben, um gesellschaftliche Veränderungen einzufordern. Zwischen Klassenzimmern, politischen Debatten und gesellschaftlichen Bewegungen entsteht ein vielschichtiges Bild darüber, wie Veränderung möglich wird – und warum sie so oft an Grenzen stößt.

Förderung:


Bureaucracy (M)ill – Waiting for decisions (AT)

Dokumentarfilm / 90 min.

Der Dokumentarfilm „Bureaucracy (M)ill – Waitung for decisions (AT)“ hinterfragt am Beispiel des vermeintlichen Skandals an der Bremer Ausländerbehörde im Jahr 2019 die aktuellen strukturellen Missstände in der deutschen Asylpolitik. Er stellt ausgewählte Biografien von betroffenen Asylsuchenden vor, vermittelt einen Einblick in den Arbeitsalltag von Sozialarbeiterinnen und thematisiert zugleich die individuelle und gesellschaftliche Ohnmacht für eine gerechte, faire und transparente Asylpolitik einzutreten. Das verbindende Element aller Beteiligten ist das Warten auf notwendige Dokumente der Ausbildungs- und Arbeitserlaubnis, der Bewilligung eines Sprachkurses oder der Gewährung des Aufenthaltstitels. Durch einen Beamten in der Behörde ausgestellt, hat das Dokument für Asylsuchende unmittelbare Konsequenzen und entscheidet über Inklusion oder Exklusion je nach Herkunft. Für Sozialarbeiterinnen in der Migrationsarbeit sind die Papiere Grundlage ihrer täglichen Arbeit mit den Betroffenen. Sie sind Diejenigen, die Ungerechtigkeiten des Systems erkennen und zugleich gegenüber ihren Klientinnen moderieren müssen. Ihre Arbeit oftmals mit ins Private nehmen.  Jenes Papier der behördlichen Signaturen, das zugleich den politischen Minimalkonsens sowie die öffentliche Haltung zur Asylpolitik in Deutschland wiedergibt.