Hurra, die Schule brennt

Im Jahr 2015 unterzeichnete die Bundesrepublik Deutschland die UN-RESOLUTION Agenda 2030 zur nachhaltigen Entwicklung. Einer der wesentlichen Punkte ist der Umbau des Bildungssystems, das Ungleichheiten beseitigen und Inklusion herstellen soll. Diese Forderung ist nicht neu, reichen Vorschläge für eine grundlegende Reform des deutschen Bildungssystems über 100 Jahre zurück! Durch die Corona-Pandemie steht unser Bildungssystem so sehr im Debatten-Fokus wie seit langem nicht mehr. Die Stimmen nehmen zu, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Aber wie soll das passieren, nach (vermeintlichem) Stillstand in den letzten Jahrzehnten? Ist das Lernsystem selbst unfähig zu lernen? Wie muss Schule zukünftig sein? In dem Dokumentarfilm „Hurra, die Schule brennt (AT)“ begleiten wir drei Bildungsaktivist:innen bei ihrem Kampf für eine Bildungsrevolution. Dafür sind sie gegenwärtig in verschiedenen Initiativen aktiv, kooperieren mit staatlichen Initiativen oder handeln in deren Auftrag:

  • Margret Rasfeld, anerkannte und medial viel zitierte Bildungsaktivistin, und ehemalige Schulleiterin, die täglich quer durch Deutschland reist, um in Vorträgen, Diskussionsrunden im Rundfunk und Fernsehen für einen Haltungswechsel in der Bildungspolitik zu werben.
  • Maxi Heß, Schulleiterin an der staatlichen Versuchsschule in Dresden, die gegenwärtig mit der Stadt eine neue Schule plant und im Auftrag des sächsischen Kultusministeriums mithelfen soll, dem akuten Lehrer*innenmangel in Ostsachsen entgegenzuwirken.
  • Linda, eine Vorabiturientin an einem Gymnasium in Leipzig, die zuletzt mit Mitschüler*innen Protestbriefe schrieb und an den Wänden an ihrer Schule plakatierte, sich gegenwärtig im Aktionsbündnis „Die Schule macht krank!“ engagiert und dennoch später den Beruf Lehrerin ergreifen will.

Über sie will der Film der Frage nachgehen, welche Anforderungen das 21. Jahrhundert an unsere Bildung stellt und was Aktivismus in unserer Zeit bedeutet.

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